1. Dezember 2019

Spiele / Gaming PC für 1000 Euro

Nachdem mein letzter Rechner (ein Hackintosh, siehe die Artikel-Reihe im Partnerblog) bereits in die Jahre gekommen ist und die beiden verbauten AMD R9 280X Grafikkarten im Crossfire-Verbund bei aktuellen Spielen nicht mehr wirklich die Wurst vom Brot ziehen, war es mal wieder Zeit für einen Rechner; dieses Mal allerdings eine reine Windows 10 Maschine, bei der der Fokus auf Preis/Leistung in Hinblick auf Gaming in 1440p lag.

Hardwareauswahl für den Spiele Rechner

Nach etwas Recherche hatte ich „meine“ Hardware zusammengestellt und für mich das Optimum aus Preis und (Spiel-) Leistung gefunden. Während mein Hackintosh noch auf einer Intel i7 aufbaut, so wird der Gaming Rechner CPU und GPU von AMD bekommen.

Hier die Hardware im Einzelnen :

CPU : AMD Ryzen 5 3600*

Kühler : be quiet! BK009 Pure Rock*

Mainboard : Gigabyte B450 AORUS ELITE*

RAM : G.SKILL 16GB Kit DDR4 RAM 3200*

Grafik : Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+*

SSD : Corsair MP510 480GB M.2 *

Netzteil : Thermaltake SPS-730MPCBEU 730W *

Gehäuse : Enermax StarryFort SF30*

Hinweis : Als Datenplatte wird eine 1TB SSHD von Seagate aus dem Hackintosh übernommen (da war bis zum Bauzeitpunkt die Win 10 Partition drauf), von daher musste die nicht extra beschafft werden. Die Windows 10 Lizenz war auch bereits vorhanden, auch hier sind keine weiteren Kosten entstanden.

In der Summe kommt der Rechner (ohne SSHD und Win 10 Lizenz) auf rund 1100 Euro, mit Win 10 Lizenz sowie einer zusätzlichen 1 TB HDD sollte der Rechner (je nach Tagespreisen) unter 1200 Euro bleiben. Soweit, so gut….

Zusammenbau des PC

Beim Zusammenbau stellte sich heraus, dass das Mainboard leider kein aktuelles Bios hatte, installiert war F41 und das Board wollte den Ryzen der aktuellen Generation einfach nicht erkennen.
Ergebnis : Rechner eingeschaltet, außer dem drehenden Lüfter der CPU blieb alles tot und die CPU Leuchte auf dem Mainboard leuchtete “rot”. 

Zum Glück besitzt mein Sohn einen PC mit einem älteren Ryzen, also die CPU mal eben umgebaut, mit einem anderen Rechner das aktuelle F50 Bios runtergeladen und auf einen Stick kopiert. Der Rechner fuhr nun wie gewünscht mit dem alten Ryzen hoch und im Bios (via QFlash) konnte nun das benötigte Update durchgeführt werden.

Nach erfolgreichem Update habe ich die CPUs wieder getauscht und siehe da : der Rechner für mit dem neuen Ryzen ohne zu Murren hoch und ich konnte mit der Windows Installation loslegen.

Hinweis : Wer keine ältere CPU besitzt und ein Bios Update durchführen muss, kann ich entsprechend eine CPU leihen. AMD bietet dafür extra einen kostenlosen Service an, wo man sich eine ältere CPU leihen kann (Link). 

Wer auf einen farbenfrohen PC steht, aber gerne möchte dass Mainboard, Lüfter und Grafikkarte im gleichen Look strahlen - kein Problem. Das Mainboard ist in der Lage über ein entsprechendes Tool die Farbe der Lüfter sowie der Grafikkarte anpassen zu können (hier wird für die GraKa ein zusätzliches, 3pol. RGB Steuerkabel benötigt). Und da blau glücklich macht, atmet mein Rechner quasi in dieser Farbe 🙂

Performance des Gaming PC und Benchmark

Wie auch beim Bau meines Hackintosh musste der Rechner nach dem Zusammenbau sowie der Softwareinstallation zeigen, was er kann. Damit ich die Werte mit meinem Hackintosh vergleichen kann, habe ich entsprechend die gleichen Benchmark-Programme „durchgefahren“, die Ergebnisse sind hier zu sehen :

Bei den Benchmark-PCs handelt es sich um folgende Hardware :

PC 1 - der Hackintosh aus 2017 : Intel Core i7 6700K, Gigabyte GA-Z170XP-SLI, 2x Sapphire Radeon R9 280X je 3 GB

PC 2 - der hier vorgestellte Gaming PC : AMD Ryzen 5 3600, Gigabyte B450 AORUS ELITE , Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ 8GB

PC 3 - der PC meines Sohnes : AMD Ryzen 7 2700x, Gigabyte AB350-Gaming, GeForce GTX 1060 3GB

Auch interessant : die Performance der doch recht günstigen M.2 SSD. Nichts leichter als das, also das entsprechende Tool ( CrystalDiskMark V7 ) angeworfen und einfach mal ein paar Bytes schreiben und lesen lassen :

Was die Spiele-Performance betrifft, verweise ich mal einfach auf YouTube, da gibt es genug Videos in denen mit der CPU-GPU Kombi beliebte Games getestet werden. Für mich als Gelegenheitsspieler ist die Performance auf jeden Fall mehr als zufriedenstellend und das Ergebnis passt.

Fotos

Ein paar Bilder habe ich vom Rechner / dem Zusammenbau natürlich auch gemacht 🙂

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